Polarität, das Prinzip des Seins

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Es soll hier eine sehr alte, jedoch für uns westliche Menschen eine relativ neue Weltsicht

vorgestellt werden.

Zusätzlich will ich auch meine Bücher vorzeigen (siehe Schaltfeld „Meine Bücher").


Das Prinzip der Polarität und die daraus resultierende Weltsicht oder Philosophie war sicher schon unseren Vorfahren vor der Christianisierung bekannt, wenngleich nicht  mit diesem Namen benannt. Sicher ist, dass der Taoismus, diese alte chinesische Philosophie, welche sich auf eine kleine Schrift von Lao Tse (er lebte ca. 500 v.Chr.) zurückverfolgen lässt, im Prinzip dieselbe Weltsicht  ist, die wir heute die Philosophie der Polarität nennen. Ebenfalls sicher ist, dass schon weit vor Lao Tse  im alten China das Verständnis von zwei sich ergänzenden und sich gegenseitig bedingenden Kräften allgegenwärtig war und in dem Symbol von Yin und Yang ausgedrückt wurde.

In späteren Jahrhunderten nahm dann eine neue Philosophie das Denken und Handeln der Menschen ein. Diese neue Weltsicht ist der Dualismus, der nicht mehr von einem gegenseitigen Bedingen und einem Zusammengehören von zwei Kräften ausgeht, sondern von der Trennung von zwei Kräften. Die spirituelle (also die nicht-materielle) Kraft wird hier als höher  und sogar als ewig  betrachtet,  wobei die  Materie als begrenzt gesehen wird und  man davon ausgeht, dass die Materie von der spirituellen Kraft erschaffenen wurde. Der Dualismus liegt den monotheistischen Religionen zugrunde, also auch dem Christentum. Im Dualismus geht es nicht mehr, wie bei der Polarität, um ein Zusammengehören, sondern um unvereinbare Gegensätze, die sich sogar oft bekämpfen. Die Unvereinbarkeit ist das besondere Kennzeichen des Dualismus. Hier Materie, dort Gott! Oder hier Gut, dort Böse!

Als Folge dieses allumfassenden Trennens erleben die meisten Menschen auch ihren Körper und ihren Spirit als getrennt. Ebenso sich und die Natur. Oder Mann und Frau werden als getrennt und als Gegensätze empfunden.

All das sind Gedankenkonstrukte. Denn Mann und Frau, Gott und Materie, Körper und Geist gehören zusammen. Sie bilden jedoch nicht NUR eine Einheit, sondern sie bedingen und erschaffen sich gegenseitig. Das bedeutet: das eine kann es ohne das andere nicht geben! In dieser Weltsicht ist nichts „höher" oder besser oder mehr wert. Das Werten ist eine menschliche Vorstellung, ein Gedankenkonstrukt, das aus der dualistischen trennenden Sichtweise entstammt. In der Sichtweise der Polarität gibt es nichts „Höheres" und somit auch kein Streben nach Dominanz, kein extremes Sich-Wichtig-Nehmen.

Solange wir in der trennenden Weise denken und uns abgetrennt von Spirit betrachten, werden wir weiterhin die Erde ausbeuten, die Menschen unterdrücken und Stress, ein liebloses Zusammenleben und all dieses Leid der menschengemachten Probleme weiterhin kreieren und erdulden müssen. Es gäbe einen Weg aus diesem Dilemma: Die Abkehr von den gedanklichen Konstrukten des Dualismus! Die Philosophie der Polarität ist kein Gedankenkonstrukt, keine Religion, keine Lehre. Sie ist das Ergebnis von genauer Beobachtung der Welt, ohne gedankliche oder dogmatische Dinge zu erfinden, ohne Lehren zu erschaffen oder Religionen zu gründen.

Die Philosophie der Polarität ist  nicht auf einem Glauben aufgebaut wie der Dualismus, sondern aus Erkenntnissen, die sich ergeben aus der Beobachtung der Welt und deren Abläufe einschließlich des ganzen Universums und einschließlich der modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse und letztendlich aus all dem, was jeder Mensch täglich erfahren und beobachten kann. 

Eine ausführlichere Behandlung des Themas „Polarität" finden Sie hier!


Auch meine Bücher behandeln das Thema der Polarität sehr ausführlich. Bitte klicken Sie hier oder auf die obige Schaltfläche, um mehr über meine Bücher zu erfahren. Allerdings geht es bei dem Buch „Das astronomische Horoskop  -  Persönlichkeitsprägung durch kosmische Einflüsse" um ein ganz anderes Thema. Es ist ein Sachbuch zur Erstellung eines ASTRONOMISCHEN Horoskops. Bitte beachten Sie, dass dies nichts mit Astrologie zu tun hat. Es geht auch nicht um eine Schicksalsbefragung, sondern lediglich um die Einflussnahme aus dem Kosmos in Bezug auf die Prägung unseres Charakters, unserer Persönlichkeit. Es soll eine Hilfe sein, sich besser zu erkennen in unserer Ganzheit. Nicht nur in unseren Stärken, sondern auch in unseren Schwächen. In dieser Erkenntnis der Ganzheit spielen dann doch auch wieder die Erkenntnisse der Polarität mit herein.   

Das Buch ist neben der Erklärung, was ein astronomisches Horoskop ist und worauf es beruht, eine Anleitung, sich selbst das Horoskop zu erstellen.   

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Gestaltung der Webpage und Fotos: Werner Krieger                                      Aktualisiert:: November 2008