Ich wurde 1938 in Regensburg geboren.
         Als junger Mensch fand ich es sehr schwer, mich für einen bestimmten Beruf zu entscheiden. Aus mangelnder Lebenserfahrung entschied ich mich für eine kaufmännische Ausbildung, stellte jedoch schnell fest, dass dies nicht so ganz das war, was ich mir vom Leben erhoffte.
       Durch eine ehemalige Schulfreundin wurde ich auf ein Institut in der Schweiz aufmerksam gemacht, das eine heilpädagogische Ausbildung anbot. Dort lernte ich dann auch meine Frau kennen, die dort als Kindergärtnerin arbeitete. 1959 heirateten wir.
      Nach weiteren drei Jahren in der Schweiz siedelten wir dann wieder nach Deutschland um und ich arbeitete für einige Jahre im kaufmännischen Bereich, da damals die Arbeit in heilpädagogischen Heimen so schlecht bezahlt war, dass wir mit unseren damals 3 Kindern kaum überleben konnten.
     
Inzwischen hatten sich die gesetzlichen Grundlagen und damit die Förderung in der Behindertenarbeit geändert. In meiner Heimatstadt wurde eine Behinderteneinrichtung unter staatlicher Förderung geplant. Ich bewarb mich und wurde -- wohl aufgrund meiner  Ausbildung sowohl im kaufmännischen Bereich, wie auch in der Heilpädagogik -- als Leiter der neuen Institution berufen.
       Sehr arbeitsame und hektische Jahre folgten nun. Jedoch war diese Arbeit befriedigend und erfüllte mich ganz. Leider war für die Familie (wir hatten inzwischen 4 Kinder und ein weiteres adoptiert) nicht mehr viel Zeit übrig.
       Nach insgesamt 25 Jahren in der Behindertenarbeit war ich einesteils ausgelaugt, andererseits hatte ich auch von dem Leben als Leiter einer großen Institution und all den damit verbundenen gesellschaftlichen Konsequenzen genug. Ich sehnte mich nach einem einfachen Leben, nach mehr Ruhe und Beschaulichkeit. So tat ich etwas, das die meisten meiner Freunde und Verwandten damals nicht verstehen konnten: Ich kündigte diesen hochangesehenen Posten und machte eine kleine Fabrikation auf. Bewusst hielt ich damals die Aufträge niedrig, um noch Zeit für die Familie und für mich selbst zu haben.
         Nach weiteren 8 Jahren wanderten wir dann nach Neuseeland aus. Unsere Kinder waren inzwischen alle erwachsen, hatten sich beruflich etabliert und brauchten uns nicht mehr als Eltern. Freilich noch immer als Freunde. Aber das sind sie auch trotz der Entfernung immer noch bis zum heutigen Tage.
        Dass sich unser Leben nun in Neuseeland noch einmal sehr geändert hat, muss ich wohl nicht extra betonen.
Die andere Kultur, insbesondere der Kontakt zu den Maori und ihrer Spiritualität hat mich sehr beeinflusst und beeinflusst mich immer noch. Ohne diese neuen Erfahrungen hätte ich meine Bücher nicht schreiben können.
       Zur Zeit arbeite ich an einem weiteren Buch über das astronomische Horoskop (fast fertig!) und weiter überarbeite ich mein erstes Buch (Alte Weisheit, neue Wege) sehr gründlich, sodass es zu einem neuen Buch wird (Yin und Yang richtig verstehen). Für die spätere Zukunft sind noch mehr Bücher geplant, unter anderem über das Thema "Bedingungslose Liebe unter Berücksichtigung der Erkenntnisse der Polarität". Wahrscheinlich - oder hoffentlich! - werden auch noch kleine und größere Geschichten folgen. Ein Geschichtenband ist fertig (Geschichten aus der Seele), jedoch habe ich noch keinen Verleger dafür gefunden. Irgendwann wird auch dieses Buch publiziert sein!

                                                                           

                                                                   

                                                            Werner Krieger, November 2008     


                           

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